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Allergiearten

Heuschnupfen

Der Begriff Heuschnupfen ist weit verbreitet. Aber eigentlich hat diese Erkrankung weder mit Heu noch mit normalen Schnupfen etwas zu tun. Im Medizinischen Bereich werden z. B. Worte wie "Pollinose", "saisonale allergische Rhinitis" oder "Pollenrhinöpathie" benutzt.

Ursache für Heuschnupfen ist eine Überempfindlichkeit auf verschiedene Umweltstoffe wie z. B. Gräserpollen. Man geht davon aus, dass diese immunologische Reaktion auf die Allergene angeboren ist und beim Erstkontakt mit den Umweltstoffen zur Entwicklung von Antikörpern führt. Nun erkennt der Körper diese harmlosen Substanzen als gefährlich an und reagiert mit einer über Jahre verstärkten Antikörperbildung.

Rasche Hilfe bei Heuschnupfen
von Wolfgang Exel, Livia Rohrmoser

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Welches sind die Hauptauslöser für Heuschnupfen?

  • Pollen von frühblühenden Bäumen
  • Gräser- und Getreidepollen
  • Kräuterpollen im Frühherbst

Eine Übersicht wann welche Pflanzen blühen, findet man im Pollenkalender.

Die meisten Heuschnupfenbetroffenen sind gegen Gräserpollen allergisch. Es gibt auch Allergiker, die auf verschiedene Pollen (Gräser- und Baumpollen z. B.) reagieren. Auf alle Fälle sollte man herausfinden bei welchen Pflanzen man Heuschnupfen bekommt, um den Kontakt zu meiden, denn verhindern kann man ihn nicht ganz.

Allergischer Schnupfen über das ganze Jahr

Es gibt außer Pollen noch andere Substanzen, die heuschnupfenähnliche Beschwerden auslösen können. Die Erkrankten sind davon meist das ganze Jahr betroffen.

Die häufigsten Auslöser für den allergischen Schnupfen sind:

  • Tierhaare (Katze, Hund, Nagetiere, Pferd)
  • Hausstaub, Hausstaubmilbenausscheidungen
  • Schimmelpilze
  • Medikamente
  • Nahrungsmittel

Mitunter leiden Menschen auch an Heuschnupfen und allergischen Schnupfen gleichzeitig. Dann ist von Kreuzallergien die Rede.

Wenn man z. B. auf die frühblühenden Bäume reagiert, hat man beim Verzehr von Stein- und Kernobst (Äpfel, Kirschen, Birnen, Pfirsiche) auch Beschwerden.

Bei Gräserpollenallergikern sind Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte und Möhren ein Problem.

Nahrungsmittelallergien

Nahrungsmittel lösen vor allem Beschwerden in Mund- und Rachenraum aus. Es beginnt meist mit einem Kribbeln in diesen Regionen, welches bis in die Ohren geht. Dann treten meist Schwellungen auf, die auch zu Atemnot führen können. Aber auch Übelkeit, Durchfall, Darmkrämpfe sind keine Seltenheit. Manchmal reagiert der Körper auch mit Hautausschlag.

Zu den Lebensmitteln, die Allergien auslösen gehören:

Milch, Eier, Obst, Sellerie, Karotten, Fisch, Gewürze und Kartoffeln.

Es gibt auch noch spezielle Nahrungsmittelallergien wie Kuhmilch- und Getreideallergie.

 

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