Früher
wurden die Heilpflanzen in Signatur- und Symphatiepflanzen
eingeteilt.
Bei den Signaturpflanzen ging man davon aus, dass
Pflanzen Zeichen tragen, die dem Menschen zeigen,
gegen welche Erkrankung die Pflanze eingesetzt werden
kann. Dabei spielten vor allem Form, Farbe oder
Geruch eine wichtige Rolle. Für den Heilkundigen
ist das Wesen der Heilpflanze von Bedeutung, damit
er auf deren Wirkkraft schließen kann.
Die Sympathiepflanzen, so glaubte man, dienen dazu
die Krankheiten aufzunehmen, so dass man selbst
davon befreit wurde.
Besonders die großen Pflanzen wie Bäume, Sträucher
zählten zu den Sympathiepflanzen. Am Bekanntesten
sind Linde, Eiche, Weide, Birke, Holunderbusch. |
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Heilpflanzen
von Mannfried Pahlow

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