Enzyme - Lebensbausteine
Enzyme
wurden früher Fermente bezeichnet. Sie sind Eiweißmoleküle,
die nahezu alle Lebensformen beeinflussen.
Durch biochemische Reaktionen, mit denen sie alle
möglichen Prozesse im Stoffwechsel, in den Zellen,
in den Körperflüssigkeiten und im Gewebe starten,
steuern, aktivieren, regulieren, effektiver machen
und beenden, tragen Enzyme zum Leben von Mikroorganismen,
Pflanzen, Tieren und Menschen bei.
Diese Bausteine tragen vor allem dazu bei, dass
Stoffe gespalten werden. Dabei erledigen die meisten
Enzyme nur eine Aufgabe und wiederholen diese ständig
bis sie selbst nicht mehr funktionieren. Dann werden
sie von anderen Enzymen gespalten und abgebaut.
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Enzyme
von Hermann Geesing
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Es gibt wahrscheinlich Tausende von Enzymen, bekannt sind etwa 2500 von ihnen. Manche Enzyme sind nicht in der Lage Aufgaben allein zu bewältigen.
Sie benötigen
ein sogenanntes Co-Enzym. Bestimme Vitamine (B1, B2, B6,
B12), Mineralstoffe (Magnesium, Natrium) und Spurenelemente
(Eisen, Kupfer, Nickel, Mangan, Molybdän,
Selen, Zink) können als Co-Enzyme fungieren. Besonders
Zink, welches an der Bildung von rund 80 Enzymen beteiligt
ist, ist ein wichtiges Co-Enzym.
Anders als die Enzyme, welche ihre Aufgaben immer wiederholen
können, sind Co-Enzyme nach einer Augabe verbraucht und
müssen deshalb immer wieder über die Nahrung aufgefrischt
werden.
Einige bekannte Enzyme sind Bromelain, Chymotrypsin,
Papain, Pepsin und Lipase.
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